von Philipp (2008)

Früher Beginn

Im allerweitesten Sinn beginnt die Motorrad-Karriere im zarten Alter von drei Jahren. Das allerdings, zugegeben, auf drei Rädern und schwerkraftgetrieben, oder an Münzautomaten.
Fünfzig Kubik
Mit 16 endlich durfte ich Mutti’s (damals schon altes) KTM-Automatik-Mofa benutzen. Obwohl das zwischen den echten Schalt-Mopeds oder gar Enduros immer ein bisschen peinlich war, war’s doch besser als Radfahren. Ein Jahr später dann die Erlösung: eine Fantic Trial 50! Gebaut für Personen mit maximal 1m70 Größe war die zwar optisch nicht weniger peinlich, die 70km/h waren aber ein gewisses Trostpflaster.

Jetzt aber echt!

Mit 18 kam dann der Führerschein, dank Geldmangels allerdings kein passendes Gerät (weder ein- noch zweispurig). Beim Studium in Wien war das aber kein Thema, deshalb wurde die Fantic kurz danach verkauft, und für gut sechs Jahre war dann motorradtechnisch Pause.
Erst als ein Studienfreund anfing, den Motorradführerschein nachzumachen, wurde das Zweispurige wieder interessant. Ein glücklicher Zufall bescherte mir eine etwas betagte 1984er Yamaha XJ750, mit wenigen km und zu einem Spotpreis von 10.000,- (Schilling!). Die war dann für 7 Jahre und 60.000km mein fahrender Begleiter, als Transportmittel zwischen Wien und Klagenfurt, zum Urlaubfahren nach Frankreich, und zum täglichen Vergnügen.

Tiger!

Irgendwann aber wurden die Macken immer mehr und die Reparaturen immer kostspieliger, und so begann ich mich um einen Nachfolger umzusehen. In Oberösterreich fand ich eine Triumph Tiger, die mich nun seit 2002 begleitet.

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