von Philipp (2009)

27. April: Lagoon Cruise

Obwohl auch heute früh das Wetter nicht besonders gut aussieht, beschließen wir, an einer Lagoon Cruise teilzunehmen, vor allen nachdem unsere Vermieterin von „blauem Himmel hinter der Insel“ spricht.
Um halb Zehn werden wir abgeholt, dann wird im Hafen das Boot zu Wasser gelassen und los geht es. Mit uns fahren auch noch zwei Pärchen aus Australien und Kanada mit, alles Hochzeitsreisende.
Scheinbar mitten in der Lagune machen wir Halt zum Schnorcheln, und beim Aussteigen stellen wir fest, dass das Wasser hier nur etwas 1.5m tief ist. So scheint es überall innerhalb des Riffs zu sein, abgesehen von unzähligen Korallenstöcken, die bis zur Oberfläche ragen, und einigen tieferen Becken. Eines dieser Becken ist vielleicht 20m neben dem Boot, und hier und in den Korallen tummeln sich Unmengen von bunten Fischen.
Weiter gehts zur Insel Maina, am Südzipfel des Atolls. Hier wandern wir einmal rundherum, und sehen einige Verlassenschaften der Serie „Survivors“, sowas wie „Big Brother auf einer Insel“. Währenddessen bereitet Captain Fantastic, wie sich der Skipper selbst nennt, auf der Nachbarinsel „Honeymoon Island“ unser Mittagessen zu. Die Art der Inseln, die sich am Rand eines Atolls aneinanderreihen, nennen die Maoris übrigens „Motu“, was soviel wie „abgetrennt“ bedeutet. Honeymoon Island hat vielleicht 100m Durchmesser (mitsamt dem Strand) und ist erst in den letzten 50 Jahren aus einer Sandbank entstanden. Captain Fantastic bittet jeden von uns, von Maina eine austreibende Kokosnuss mitzubringen, die wir dann im Sand vergraben sollen. Soviel zur Landgewinnung. Aufgetischt werden verschiedene Früchte, Melonen, Bananen, Guaven, Brotfrucht, und als Hauptgang gibt es Fisch: Papageienfisch, der wegen seiner Gräten auch „Bonefish“ genannt wird. Gegessen wird von Blättern mit den Fingern, und für zwei Dollar gibts als Bonus einen „Honeymoon Island“-Stempel in den Reisepass. In der Zwischenzeit erzählt der Skipper Geschichten über die Entstehung der Inseln und allerlei Maori-Hokuspokus.
Der nächste Stopp ist „Onefoot Island“, recht klein, aber mit einer Bar ausgestattet. Und mit einem Geocache! Der wurde zwar in letzter Zeit sehr oft nicht gefunden, aber wir haben Glück und finden ihn, in einer halben Kokosnuss versteckt.

Onefoot Island

Onefoot Island

Inzwischen ist es später Nachmittag, und wir kehren in den Hafen zurück. Den Rest des Tages faulenzen wir im oder vor dem Bungalow herum, so wie es im Urlaub eben sein soll…

28. April: Regen und Bergsteigen

Das Wetter kann sich nicht wirklich zu irgend etwas Fixem entscheiden, tendiert aber zu Regen. In einer stabiler aussehenden Trockenpause werfen wir uns auf’s Moped, um die geschriebenen Postkarten in die „Stadt“ zu bringen, und um eine kleine Inselrunde zu drehen. Ungefähr am weitest von der Unterkunft entfern beginnt es wieder leicht zu tröpfeln, aber nur für einige Minuten. Dann schüttet es aus Kübeln. Nachdem Wasser nicht wehtut fahren wir unbeeindruckt unsere Runde weiter, und als wir wieder daheim sind, hört der Regen auf…
Am späten Nachmittag wagen wir uns noch einmal zu Fuss hinaus und wandern auf den höchsten Punkt der Insel, einem Hügel „Maungapu“, 124m üdM. Von hier haben wir Aussicht über das ganze Atoll!
Für den Abend haben wir einen Tisch im Tupuna gebucht. Dieses Lokal liegt im Inselinneren und hat nur für ein paar Stunden am Abend geöffnet. Wir essen Shrimpscocktails und gefüllten Fisch, und Süsses zum Desert. Der lokaleigene Shuttlebus bringt uns danach wieder nach Hause.

Geocaches zum Artikel (1)

Post 'n Roast (GCNW0R) (D3/T3)


Orte zum Artikel (4)

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Punktunsere Palmen auf Honeymoon Island OSM Google Cachemap GeoHack
PunktOnefoot Island OSM Google Cachemap GeoHack
PunktMt Maungapu (124m) OSM Google Cachemap GeoHack


 

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