Kuchlmasta’s Inseln

Cook Islands Cook Islands

von Philipp (2009)

24. April: Das doppelte Tagchen

Wir schlafen heute aus und geniessen ein langes Frühstück, denn heute gibt nicht mehr zu tun als Packen und zum Flughafen zu fahren. Nachdem wir den Camper zurückgegeben haben werden wir zum Flughafen chauffiert, und einige Stunden danach verlassen wir die Kiwi-Zone.

Cook Islands – Rarotonga

Während des Flugs müssen wir unsere Uhren um zwei Stunden vor, und um einen Tag zurück stellen. Der erste Tag auf Rarotonga ist also wieder der 24.
Am Flughafen (hmmm, eigentlich „Flugplatz“) werden wir mit Livemusik empfangen (es ist ein Uhr früh), und alles wirkt irgendwie freundlich. Wir werden die 200m zum Hotel mit dem Bus gefahren und gehen recht bald ins Bett, da der Weiterflug nach Aitutaki zeitig in der Früh startet.

Aitutaki

Wie schwer das Gepäck ist, ist ziemlich wurscht, die Bordkarten schauen aus wie Kassazettel vom Billa, und während des 40min-Flugs gibts Wasser und Nescafe zu trinken. Bei der Ankunft spielt wieder ein Alleinunterhalter, der gleichzeitig auch die Durchsagen für den Rückflug macht.
Unsere Unterkunft besteht aus einem einfachen, kleinen Strandbungalow mit in den Balkon integrierter Palme und Aussicht aufs Meer. Wir probieren gleich das Wasser aus, das für mich nicht übertrieben warm, aber angenehm ist. Zwischen Riff-Resten treiben sich bunte Fische herum, die man bei Ebbe vom Trockenen aus beobachten kann.

Paradise Cove / Aitutaki

Paradise Cove / Aitutaki

Dann besorgen wir uns einen Scooter, um uns auf der Insel umzusehen. Ein Moped zu finden ist nicht schwer, unser Vermieter hätte selbst eine Handvoll, nur leider keinen Sprit. Entweder boykottiert die OPEC die Südsee, oder irgendwer hat seine Rechnungen nicht bezahlt. Deshalb haben nur einige Autovermieter Benzin vorrätig, und bei einem bekommen wir ein Gefährt unbestimmten Baujahres, ohne Rücklicht, mit löchrigem Gepäckträger und Halbautomatik. Griechisches Maturareisen-Feeling wie in den 80ern.
Bei der ersten Rundfahrt haben wir dann gleich ein besonderes Erfolgserlebnis: einen First-to-Find (wir haben einen Cache als erste gefunden)! Weiter gehts an der Innenseite der Lagune entlang, wo riesige Krabben vor uns über die Straße laufen und in Löchern verschwinden. Pause machen wir in Samade am Ostzipfel der Hauptinsel, wo wir Cocktails schlürfen und Kitesurfer beobachten.
Am Abend besuchen wir eine Insel-Show, mit Maori-Musik und -Tanz, und Meeresfrüchte-Buffet. Die Tänzer freuen sich, wenn das Publikum mittanzt, notfalls „besorgen“ sie sich auch ihre Partner. Alex ist hocherfreut, dass ich von einer sechsjährigen zum Tanz aufgefordert werde…

25. April

Zum Frühstück wandern wir einen Kilometer am Strand entlang zum Restaurant einer größeren Ferienanlage, wo wir Pancakes, Eierspeis und eine Spezialität aus Aitutaki – marinierten rohen Fisch – genießen. Der restliche Tag verläuft sehr entspannt. Wir liegen am Strand oder am Balkon und lesen, schwimmen, spazieren herum oder tun nichts. Am Morgen beim Frühstück haben wir in der Speisekarte des Restaurants geschmökert, und deshalb machen wir uns am Abend „fein“ und gehen dorthin auf je eine „Mud Crab“ (Riesenkrabbe) und „Cray Fish“ (Hummerschwänze).

Krabbe und Hummerschwänze

Krabbe und Hummerschwänze

Mjam mjam!

26. April

Der Himmel ist ein bisschen bewölkt und das nachbarliche Frühstückslokal neben unserem Bungalow hat geschlossen (es sieht aus, als hätte es seit Jahren nicht geöffnet, aber das kann man von jedem zweiten Laden hier behaupten, das sagt nichts). Deshalb gehen wir ein bisschen spazieren und frühstücken Kekse und Ananassaft.
Am Nachmittag dann beginnt es zu stürmen. Unter der Balkontür arbeitet sich das Regenwasser in die Raum-Mitte vor, der Bungalow, der auf Stelzen steht wackelt ein bisschen. Aber es gibt kene Gelsen! Deshalb verbringen wir einen gemütlichen Tag drinnen mit schlafen, kartenschreiben und lesen

Geocaches zum Artikel (1)

Aitutaki - Cook Islands - Canuck Cache (GC1NGWE) (D1/T1)


Orte zum Artikel (2)

PunktRarotonga Airport OSM Google Cachemap GeoHack
PunktParadise Cove, Aitutaki OSM Google Cachemap GeoHack


 

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