von Philipp (2009)

Was schon seit langem immer wieder gewünscht wird (und bei Magellan offenbar schon länger geht), scheint mit den aktuellen Geräte-Firmwares plötzlich zu funktionieren: Garmin’s Oregon, Dakota und Colorado können ab sofort selbst erstellte Bitmap-Karten verwenden. Achtung: die Geschichte ist noch im Beta-Stadium! Das Zurückgehen auf eine ältere Version bei Unzufriedenheit, ist i.A. mit Datenverlust verbunden.

Das Ganze soll so ablaufen: man besorgt sich die Karte im JPG-Format und erstellt damit in Google Earth ein sog. Image Overlay. Das bedeutet, dass durch Vergrößern, Verkleinern und Drehen das Bild so über die Google Earth-Karte gelegt wird, dass beide Karten deckungsgleich werden. Ist das Bild hinreichend genau eingepasst, wird es als „KMZ“-Datei gespeichert, und zwar in den Ordner „\Garmin\customMaps\“, am Gerät selbst oder auf der entsprechenden Speicherkarte.

Ob die Karte am Gerät dann unterhalb einer bestehenden (Vektor-)Karte gezeigt wird, oder diese verdeckt, wird in Google Earth mit der Eigenschaft „Draw Order“ festgelegt. Ist der Wert unter 50, liegt die Karte unterhalb, über 50 verdeckt sie die übrigen Karten, und nur Wegpunkte und POIs sind sichtbar.

Die entstehende Datei ist dann wie ein eigener Kartensatz verfügbar. Insgesamt bis zu 100 solcher Dateien sind möglich, die Bitmapgröße ist auf ein Megapixel begrenzt (also 1024×1024 Pixel, oder 2048×512,…)

Beschreibung bei Garmin (englisch)

Firmware für Oregon 550, Oregon x00, Dakota und Colorado

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