von Philipp (2010)

Von Zeit zu Zeit macht in den einschlĂ€gigen Foren und Blogs das Thema „Kurzlogs“ („TFTC“, „TNLNSL“,…) die Runde. Da geht das Spektrum von „Kurzlogs ĂĄ la ‚TFTC‘ oder ‚+1‘ werden vom Cacheowner gelöscht“ bis zu „Nur schwache Caches bekommen Kurzlogs„.
Vertreter der Gegner (von Kurzlogs), die auch bereits eigene Logos entworfen haben, argumentieren mit dem hohen Aufwand, den sie ja mit ihren Caches treiben, mit der mĂŒhsamen Suche nach passenden Verstecken, kreativen Stages und schönen Dosen, und mit der gerechten Belohnung dafĂŒr, die ihnen durch „TFTC“-Logs offensichtlich entgeht.

KurzlogEinen eigenen Cache legt man aus, weil man auf schöne PlĂ€tze hinweisen möchte, oder anderen eine schöne NachmittagsbeschĂ€ftigung verschaffen will. Vielleicht auch, um die eigene Statistik aufzubessern, den Keller von ungenutzten Dosen zu sĂ€ubern oder einfach um der „Community“ etwas zurĂŒckzugeben. Dachte ich zumindest.
Scheinbar gibt es aber noch einen möglichen Grund dafĂŒr: der Sehnsucht nach Applaus.

Gut vorstellbar, dass Applaus die treibende Motivation fĂŒr Schauspieler und Politiker ist, sich vor Publikum zu produzieren, bei Geocachern ist mir das allerdings neu. Nicht, dass ich diese Motivation fĂŒr eine niedrige halte, teilen kann ich nur bedingt. Zugegebenermaßen ist aber noch nie jemand auf einem Event oder per Mail an mich herangetreten und hat sich ausdrĂŒcklich fĂŒr den ach so genialen Cache bei mir bedankt. Wie toll dieses GefĂŒhl sein könnte, weiß ich also nicht. Ich arbeite dran…

Als Suchender können aussagekrĂ€ftige Logs der Vorfinder eine große Hilfe sein. Ein „TFTC“ wird nicht wirklich helfen, ein kniffliges Versteck auszuheben, aber es gibt vielleicht einen Hinweis auf die GesamtqualitĂ€t. Ein Magnetnano in einem Verkehrszeichen liefert naturgemĂ€ĂŸ nicht so viel Textmaterial wie eine ganztĂ€gige Wanderung.
Andererseits interessieren mich seitenlange AusfĂŒhrungen zu Wetterlage oder Befindlichkeit nur in den seltensten FĂ€llen. Insbesondere wenn ich auf der Suche nach brauchbaren Informationen minutenlang Blahblah am Oregon durchscrollen muss, oder beim Papierausdruck zwei A4-Seiten je Cache umsonst ausdrucken darf.

Langlog

Langlog

SelbstverstĂ€ndlich darf jeder in sein Log soviel schreiben, wie’s Spaß macht. Um sein Leben sich oder anderen gegenĂŒber zu dokumentieren, könnte zwar auch ein Blog oder ein Tagebuch verwendet werden, aber wenn dafĂŒr – aus welchen GrĂŒnden auch immer – Groundspeak als Plattform herhalten muss, dann bitteschön. Auf den Traffic hat das in Summe kaum Einfluss.

Umgekehrt ist fĂŒr viele der Höhepunkt beim Geocachen das Suchen und Finden einer Dose, und weniger das Loggen, egal ob Papier oder Online. Da wird dann auch ein Cache, der keine ausgesprochene Drecksdose ist, knapp und bĂŒndig geloggt. Nach einer Tagestour mit einem Dutzend Funden kann es schon passieren, dass man nicht mehr viel zum einzelnen Cache zu sagen hat. WĂ€re es da dem Owner lieber, wenn der Cache gleich gar nicht geloggt wird?

So hat jeder seine Motivation fĂŒr ein langes oder kurzes Log. Wenn sich Owner jetzt durch Kurzlogs um den „wohlverdienten“ Applaus betrogen fĂŒhlen und dementsprechende EintrĂ€ge löschen, dann hoffe ich, dass Groundspeak angemessen reagiert: im Wiederholungsfall mit der Sperrung des Owner-Accounts.

Ich komm um die „Story of my Life“-Logs inzwischen herum, indem ich meinem GSAK-Knecht das ZusammenkĂŒrzen auf 200 Zeichen beigebracht hab, in denen in der Regel ausreichend Infos zurĂŒckbleiben. (Edit: das KĂŒrzen bezieht sich auf die Logs der Vorfinder, die ich auf’s Oregon ĂŒbertrage, und nicht meine eigenen) Und bei meinen Caches darf weiterhin mit „TFTC“ geloggt werden, selbst mit „1“-Logs von IPhone-Onsite-Loggern kann ich leben. Meine Kraft schöpfe ich aus den ungeheuer reichlichen finanziellen Zuwendungen, die mir mein Arbeitgeber Monat fĂŒr Monat ĂŒberweist, und von Zeit zu Zeit aus einer liebevoll zubereiteten Fuhre mexikanischer Spare Ribs.  Wer mir allerdings in den Logs meiner Caches huldigen möchte, ist herzlich willkommen 🙂

Diese ganze Moserei ist nur wieder so ein Nebeneffekt der „Die anderen spielen ‚mein‘ Spiel nicht so wie ich’s möchte„-Sichtweise. Katastrophal wird es dann, wenn die „Kurzlogger“ gleichzeitig „Unfairtauscher“ und „T5-nicht-mit-Foto-Logger“ sind. Der „Bundesarbeitskreis fĂŒr Lang- und Fotologs“ arbeitet mit dem „Komitee gegen Überraschungseikrempel e.V.“ bereits an entsprechenden Aufklebern.

19 Kommentare zu “Ja zu Kurzlogs!”

  1. Philipp sagt:

    @toni: Interessanter Ansatz: Leitplankenmikro-Leger mit langen Logs belohnen… Damit sie noch mehr legen, weil man selbst dafĂŒr Applaus bekommt? 1.4.?

  2. Lockentoni sagt:

    Da..will ich mal etwas verspÀtet auch noch meinen Senf dazu geben.
    Auch wir finden es mist wenn jemand beim Loggen nur ein Zahl schreibt. Ein guter Cache hat auch einen guten Log verdient und der sollte nunmal mehr als 3 Zeichen haben. Romane mĂŒssen es ja nicht sein, aber ein kurzer Bericht aus 2 SĂ€tzen sollte schon drin sein. Selbt bei den so verpönten Leitplankenmicros ..wenn sie denn nicht zu schlecht sind. Wir sind immer wieder erfreut wenn wir auf unserer Strecke einen kleinen fĂŒr Zwischendurch mitnehmen können.
    Aber zurĂŒck zum Kurzlog…..wir investieren sehr viel Zeit in unsere Caches und auch in deren Wartung..dabei sind Nachtcaches mit Elektronik bei denen der Aufwand sehr hoch ist.
    Wer auch in zukunft tolle Caches finden möchte, sollte sich die Zeit besser nehmen. Und….JA …wer freut sich nicht ĂŒber Aplaus…..GUTE Caches legen ist eine Kunst….nun..welcher KĂŒnstler erwartet keinen Aplaus wenn er gute Arbeit gemacht hat.
    Jeder der ĂŒber 50 gute Caches am laufen hat und sie alle in Schuss hĂ€lt weiß was ich meine.

    Kurz und bĂŒndig gesagt: Kurzlogger sind faule SĂ€cke, die keinen guten Caches verdient haben sondern nur MĂŒllmicros am Straßenrand, die zwischen Flaschen mit Trackerpisse ihr Dasein fristen. Gruss toni vom team Lockentoni aus Hessen

  3. Gecko-1 sagt:

    @radioscout Du wirst ja auch gezwungen so viele Caches auf deine Watchlist zu setzen. *kopfschĂŒttel*

  4. radioscout sagt:

    Bei der stĂ€ndig steigenden Zahl von Watchlist-Mails bin ich mittlerweile froh ĂŒber jedes Kurzlog.

  5. Gecko-1 sagt:

    Finde ich immer klasse. Da ist einfach einer zu faul ein lĂ€ngeres Log zu schreiben das etwas lĂ€nger als +1 oder TFTC ist und kommt dann gleich zu den Umkehrschluss das die Owner ja eigentlich die „Bösen“ sind. Die sind nĂ€mlich eigentlich nur arrogant, ĂŒberheblich und in sich selbst verliebt. Wo nehmen die sich den das Recht her ein lĂ€ngeres Log zu „erwarten“?

    Ich denke es ist einfach wie Uwe geschrieben hat. Es hat einfach mit Anstand zu tun, mehr nicht. Wenn man z.B. mehrere Stunden unterhalten wird, dann kann man meiner Meinung nach auch ein paar Minuten in ein Log investieren. Einfach um damit Danke zu sagen.

    Ich lösche bei unseren Caches bestimmt kein Log wenn es kurz ist, freue mich aber immer ĂŒber Logs bei denen man merkt das die Cacher Spaß am Cache hatten.

    Ja, solche lÀngeren und persönlichen Logs sind ein Anreiz um gute Caches zu legen. Deine Kurzlogs motivieren dazu bestimmt nicht. Auch das sollte man bedenken.

  6. Oliver sagt:

    Also ich fĂŒr meinen Teil bilde mir ein, kein besserer Cacher oder gar Mensch zu werden, wenn meine Caches ausfĂŒhrlich geloggt werden.
    NatĂŒrlich freut man sich darĂŒber, wenn ein Finder ausfĂŒhrlich loggt…
    Aber deswegen gleich darauf zu bestehen, daß ein „Lang-Log“ erfolgen muß, weil ich sonst den Log lösche… Nee, soweit stark blĂŒht meine Neurose dann doch noch nicht, und meine Geltungssucht ist auch nicht so weit fortgeschritten.
    [IRONIE]
    Wenn jemand der Meinung ist, sich einen dicken P…l wachsen lassen zu mĂŒssen, indem er auf Lang-Logs besteht… bitte schön. Aber dann bestehe ich auch darauf, daß der Cache archiviert wird, weil er gegen die Regeln von Groundspeak verstĂ¶ĂŸt (Logbedingungen gibt es nicht mehr)
    [/IRONIE]
    In diesem Sinne…
    TFTB 😉
    Oliver

  7. Chris Race sagt:

    Man sollte auch bedenken, dass Kurzlogs Ă  la „Heute mit X und Y schnell und gut gefunden“ oftmals einfach gelogen sind! Ich habe (und kenne) Caches, bei denen der Final ganz sicher nicht „schnell“ und „gut“ gefunden werden kann.

  8. cezanne sagt:

    Vorweg: Ich halte generell nichts von Log-Loeschungsaktionen und auch nicht von irgendwelchen Aktionsaufrufen und begleitenden Logos in Cachebeschreibungen.

    Ich denke allerdings, dass der Ursprungsbeitrag ein wenig zu kurz greift. Ein extrem kurzer Log oder ein Pauschallog (z.B. „Als Cache Nummer 5 von 37 der heutigen Tour mit XY und ABC schnell gefunden. TFTC“) auf Caches wie z.B. Golden Eye, Old Stones (bei diesen passt das Pauschallogbeispiel nicht) oder §75 StGB stellen m.E. eine Beleidigung fuer den Verstecker dar. (Die Beispiele sind absichtlich solche, die Philipp etwas sagen. Von der Cacheart her sind die Beispiele nicht weit hergeholt, weil ich vergleichbare Caches in Deutschland kenne mit Kurzlogs.)

    Wenn ein Cache mit einer Beschreibung der Art „Ein schneller Cache fuer zwischendurch. Bringe Deinen eigenen Stift mit“ ein Kurzlog bekommt, dann verwundert das niemanden gross und entspricht auch den Erwartungen des Versteckers. Wenn ein Verstecker viele Stunden oder gar Tage und so einiges an Geld in einen Cache investiert hat, dann sieht die Situation allerdings anders aus. Das bedeutet nicht, dass die Logs die Hauptmotivation darstellen, um Caches zu verstecken. Ich als Verstecker moechte jedoch schon ein wenig ueber die Cacherlebnisse der Sucher meiner Caches erfahren, und mir ist lieber, wenn jemand schreibt, wenn ihm persoenlich etwas nicht so zugesagt hat und warum als wenn er stattdessen einen TFTC Log verfasst, aus dem ich nicht erkennen kann, ob der Finder den Cache entsetzlich fand oder ob er schreibfaul war.

    Noch Anmerkungen zu zwei weiteren im Beitrag aufgebrachten Aspekten:
    Ich habe mich schon oft bei Cacheversteckern auch noch zusaetzlich per Mail oder persoenlich bedankt, wenn mich ein Cache ganz besonders beeindruckt hat – aufgrund meiner Praeferenzen sind das allerdings typischerweise Wandercaches mit einem Anspruch nahe an meinen Grenzen.
    Mit Huldigung hat das nichts zu tun, aber mit (in meinem Fall tief empfundener) Dankbarkeit fuer ein Geschenk, das mir und anderen jemand gemacht hat (dies trifft natuerlich nur eine bestimmte vergleichsweise kleine Anzahl an Caches).

    Blogs, Tagebuecher etc dazu zu verwenden, ausfuehrlicher ueber Cacheerlebnisse zu berichten, hat aus meiner Sicht einen entscheidenden Nachteil. Ich gehoeren zu jenen Cachern, die sehr gerne Logs lesen, auch zu Caches, die ich nie oder erst in Jahren werde besuchen koennen bzw. zu Caches, die ich schon vor Jahren besucht habe. In den seltensten Faellen
    (ausserhalb meiner Heimatregion praktisch nie der Fall) ist mir ueberhaupt bekannt, ob der Logger einen Blog zum Geocaching fuehrt und selbst wenn, muss ich diesen erst umstaendlich separat aufsuchen. Es kommt sehr stark darauf an, wozu man Logs verwenden moechte. Ich bin grundsaetzlich kein Cachertyp, der Logs direkt vor Ort am Cache durchsieht – ich schaue sie mir entweder vor oder nach (kann auch Jahre danach sein) meinem Cachebesuch an und lese was mich interessiert oder was mir gefaellt. Es gibt auch Cacher, wie z.B. hohell, der oft in Reimen loggt, deren Logs ich mir auch bei Caches anschaue, die mich als Caches gar nicht interessieren, weil ich die Art des Logs interessant finde. Fuer mich ist Loglektuere ein eigener unterhaltsamer Aspekt am Geocachen, der ueber die Nuetzlichkeit von Logs (bei mir konkret fuer die Auswahl fuer mich zum aktuellen Zeitpunkt passender Caches und als Warnung vor falschen Terrainbewertungen) und auch ueber den Feedbackaspekt an den Verstecker hinausgeht. Mir ist klar, dass die Sichtweise von Cachern, fuer die Logs die Hauptfunktion haben, notfalls vor Ort Hilfestellungen zur Suche zu finden, eine andere sein wird. Logs haben halt nicht fuer jeden dieselbe Bedeutung, und das wird immer so bleiben.

    PS: Zur Verteidigung von Philipp: Ich kenne keinen Kurzlog oder Pauschallog von ihm zu einem Cache, wo ich wirklich das Gefuehl hatte, dass ein solcher Log fuer den betreffenden Cache eine Beleidigung darstellt.

  9. TandT sagt:

    Kurzlogs sind doch völlig ok. Wie ĂŒberheblich muß man als Owner denn bitteschön sein, wenn man seinen Cache als „non-plus-ultra“ erachtet und persönlich beleidigt ist wenn der „gemeine Pöbel“ nicht adĂ€quat loggt? So what? Jeder loggt halt so wie er den Cache empfunden hat.

  10. uwe sagt:

    es hat einfach mit Anstand zu tun einen „guten“ Cache mit einem „guten“ Log zu widmen.
    Das ist die einzige Möglichkeit dem Owner fĂŒr das Erlebte/Gefundene zu danken.
    Und wenns Schrott war dann muß der Owner das auch wissen. T4TC ist da definitiv zu wenig.
    Lustig das es hier Zustimmung zu Kurzlogs von Leuten gibt die sich an anderer Stelle darĂŒber aufgeregt haben. Wie nannten wir das vor 20 Jahren? WendehĂ€lse????

  11. Philipp sagt:

    @Schrottie: inwiefern beleidige ich einen Cacheowner, wenn ich die Logs der Vorfinder auf 200 Zeichen kĂŒrze, bevor ich sie auf mein Oregon ĂŒberspiele?

  12. BlueGerbil sagt:

    Ich möchte Dir vollinhaltlich zustimmen, auch im Bezug auf die SpareRibs. Mittlerweile gibt es einfach ĂŒber ganz viele Dosen nix anderes zu sagen als „Danke fĂŒr den Cache“ – meint: Danke fĂŒr ein Vermehren meiner Statistik-Punkte. Ich war die letzten beiden Tage auf einer Schulung, am ersten Tag gabÂŽs ein Creme-Döschen hinter einer Bushaltestelle, am zweiten Tag eine Filmdose in einer Leitplanke am Burger King – auch mir als rhetorisch durchaus eloquenten Vertriebler fĂ€llt da nicht viel mehr ein als „Danke fĂŒr den Cache“…

  13. mo-cacher sagt:

    Das mit GSAK fand ich auch bermerkenswert. Schon ok so, bei mir soll auch jeder loggen wie er will. Von daher schon ok wenn man im Listing schreibt wie man es gern hÀtte, das muss auch erlaubt sein.

  14. ksued sagt:

    GrundsĂ€tzlich sehe ich das Ă€hnlich wie der Autor. SelbstverstĂ€ndlich freue ich mich als Owner, wenn mehr oder weniger ausfĂŒhrliche Logs mit tatsĂ€chlichem Inhalt eingehen, die Stimmung um den Cache beschrieben oder die Idee des Caches gewĂŒrdigt wird. Und natĂŒrlich grĂ€me ich mich auch ein bischen, wenn bei einem etwas aufwĂ€ndigerem Cache nur ein TFTC oder +1 eintrudelt (was aber nur relativ selten der Fall ist). Aber damit muss ich mich wohl abfinden, denn weder mit einem Aufkleber oder Logo noch missionarischen Eifer werde ich die notorischen Kurzlogger von ihrem Tun abhalten können.
    Viel mehr Ă€rgern mich in diesem Zusammenhang die Gar-nicht-Logger. Von deren Treiben bekommt man als Owner naturgemĂ€ĂŸ erstmal gar nichts mit, es sei denn man gleicht regelmĂ€ĂŸig die online-Logs mit den EintrĂ€gen im Logbuch ab (falls sie sich denn dort wenigstens mit ihrem Namen eingetragen haben). Gelegentlich fĂ€ngt man dann aber bei Events o.Ă€. Bemerkungen von Geocachern auf, die wohl nicht wĂŒssten, was sie schreiben sollen oder eigentlich ganz viel schreiben wollten, aber die Zeit dafĂŒr nicht haben. Von denen bin ich wirklich enttĂ€uscht – dann doch lieber ein +1.

  15. ElliPirelli sagt:

    Dann ist ja gut, wenn Du Dich ĂŒber eine „1“ freust, wenn ein Plus davor stĂŒnde, wĂŒrd ich mir an Deiner Stelle aber schon Sorgen machen.

    Bedenklich in dem ganzen Theater finde ich eher, daß inzwischen Owner dazu ĂŒbergehen, ihre Caches zu archivieren, wenn sie nur 3 GC-Vote Sternchen bekommen und mit kurzen Logs abgehandelt werden.

    Ich freu mich ĂŒber alle Dosen, die ich finden kann. Manchmal ist man auf der Durchreise und hat nicht viel Zeit, dann freut man sich auch ĂŒber Leitplankenmicros.
    Nicht jeder hat immer die Zeit und Muße lange, aufwendige Multis zu machen.

    Diese aufwendigeren Caches sollten aber schon auch mit netten (langen) Logs belohnt werden. Denn wenn Powercacher >30 Caches pro Tag machen und dann nicht mehr wissen, welche sie denn wann wo gemacht haben, dann können sie das ja auch gleich lassen. Dann erinnern sie sich nicht mehr an die Orte die sie gesehen haben, sondern nur noch an die Zahl der Caches die sie an dem Tag gemacht haben.

    Kurzlogs nein danke, aber löschen kommt auch nicht in Frage.
    Man kann es nur durch Beispiel vorleben.
    GSAK gibt bei mir ĂŒbrigens nur den Grundramen, den alle meine Logs haben…. 😉

    Gruß, Elli

  16. imprinzip sagt:

    Kann man hier auch kurzloggen?
    1+

  17. wemwolf sagt:

    Kleiner Tipp: Diesen „ziemlich viel Text“ nochmal lesen. Hier geht es nicht darum, wie die Caches anderer geloggt werden (auch wenn man da vielleicht mit Phantasie etwas ableiten könnte), sondern um die Einstellung zu Kurzlogs bei eigenen Caches. Und wie ich den Text verstehe, werden sicher auch nicht beim Loggen die Logs gekĂŒrzt, sondern beim Lesen. Was bestimmt keinen Owner beleidigt.

    Im ĂŒbrigen bestĂ€tigt das wieder meine Meinung. Ein guter Cache, zu dem es auch was zu berichten gibt, wird zu entsprechenden Logs inspirieren. Und um den Verkehrsschildnano ist es bei einem Kurzlog nicht schade.

  18. uwe sagt:

    blöder Artikel, Gehirn einschalten vorm bloggen bitte <– das ist ein angemessen langer Log zu deinem Geschriebenen hier

  19. Schrottie sagt:

    Ziemlich viel Text um zu sagen, das man eigentlich keine Lust hat, gute Dosen auch mit einem vernĂŒnftigen Log zu belohnen. Besonders interessant finde ich ja die Passage mit GSAK und dem automatischen beleidigen der Owner, Ă€hh, kĂŒrzen der Logs natĂŒrlich…