von Philipp (2010)

Über der BĂ€renschĂŒtzklamm

Platz des Scheiterns 2007

Platz des Scheiterns 2007

Eines der klassischen Ausflugsziele im Norden von Graz ist die BĂ€renschĂŒtzklamm bei Mixnitz. Die Gegend ist allerdings auch ohne die Klamm selbst einen Besuch wert. Vor drei Jahren waren Alex und ich zum ersten Mal hier, und sind an einem der Caches gescheitert: Gebu’s „Wasser, Fels und Luft“. Die erste Stage war zwar einfach, bei der zweiten hatten wir Terrain-Schwierigkeiten. Wir waren am falschen Ende des „Fels“-Teils, und haben zugunsten des „BĂ€renschĂŒtzklamm“-Caches aufgegeben.

Diesmal war „Wasser, Fels und Luft“ ausdrĂŒckliches Ziel, und die Routenwahl zu Stage 2 gleich eine andere. Obwohl wir keine 20m vom damaligen Suchort entfernt waren (horizontal zumindest), wurden wir sofort fĂŒndig. Bei sonnigem Herbstwetter konnten wir uns von der Stelle gar nicht losreißen. Nachdem aber der Punkt, und nicht der Weg das Ziel ist (oder?), kofferten wir zu den gefundenen Final-Koordinaten.

Oben!

Oben!

In der Beschreibung stand irgendwas von „Steigspuren“, aber zu finden war nichts erkennbares. Trotzdem fanden wir den Weg nach oben, und wir wurden mit einer tollen Final-Location a la „Rosenweg“ belohnt. 270°-Aussicht, ganz einsam und ein bisschen ausgesetzt.

Nach einer Verschnaufpause ging es dann in Richtung der Ranerwand. WegmĂ€ĂŸig war es hier nicht ganz so unerschlossen, ein bisschen Phantasie war zur Orientierung allerdings schon notwendig. Wir wĂ€hlten auch nicht den aller kĂŒrzesten Weg, aber weit war es auch so nicht.

Seltsamerweise steht das Gipfelkreuz hier nicht am höchsten Punkt. Wie erwartet gab es auch hier eine herrliche Aussicht ĂŒber das Grazer Bergland hin nach Norden.

Ranerwand

Ranerwand

Beim Cache dann eine grausige Entdeckung: die Munitionskiste barg eine Julio Iglesias-DVD, gottseidank noch versiegelt! Es besteht also bei sorgfĂ€ltiger Handhabung keine Gefahr. Wir wollten die Schnulzenscheibe zwar entsorgen, konnten aber keine sichere Möglichkeit dazu entdecken, und mit sowas im Rucksack wollten wir uns nicht erwischen lassen. Also ließen wir sie zurĂŒck. Soll sich doch der nĂ€chste drum kĂŒmmern 😉

Steinböcke, die es dort „angeblich“ geben soll, haben wir nicht gesehen. Wieder nicht… Aber wenigstens eine Gams im Wald.

Über den „Guten Hirten“ und den PrĂŒgelweg ging es dann wieder zurĂŒck zum Parkplatz.

„QR Code“

Vielen Mysteries haftet der Makel an, dass zwar das RÀtsel recht interessant sein kann, die Verstecklocation selbst aber oft nicht besonders liebevoll gewÀhlt ist. Gerade wenn es um technische Spielereien geht, muten Owner den Findern eher einen sprichwörtlichen Griff ins Klo zu, als es bei einem Traditional der Fall wÀre.

Dass es auch anders geht, zeigt dieser Cache im SĂŒden von Klagenfurt. Die erste Station liegt in der NĂ€he eines (leider etwas vernachlĂ€ssigten, aber schönen) Spazierwegs, in einem Gebiet, das ich aus meine Kindheit kennen sollte. Trotzdem fĂŒhren die weiteren Stationen in ein landschaftlich sehr sehenswertes Gebiet, zwischen FelswĂ€nden, Wald und versumpften Teichen. Das Mitnehmen zumindest einer Wasserflasche wĂ€re keine schlechte Idee gewesen, es sind nĂ€mlich auch einige Höhenmeter zu ĂŒberwinden, und ein gewisses GespĂŒr fĂŒr Terrain sollte man mitbringen, da die Wegauswahl einen recht effizient fertig machen kann.

Der Final ist dann genau so, wie ich mir ein Cacheversteck erwarte: versteckt vor Muggles, und nicht vor Cachern. Sehr feiner Cache!

Geocaches zum Artikel (3)

Wasser, Fels und Luft (GC11YZ2) (D3/T3)
Auf der Ranerwand (GCVDKK) (D3/T3)
QR Code (GC1HY81) (D4/T3)


Kommentare geschlossen.